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Die Stimme des Handwerks

„Blick über den Tellerrand“ – Pilotprojekt zwischen Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen und der Sparkasse Rhein Nahe

Mit einem ganztägigen Workshop startete ein innovatives Pilotprojekt „Blick über den Tellerrand“, eine Kooperation zwischen der Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen und der Sparkasse Rhein-Nahe.

Unter dem Motto: „Jung trifft jung und lernt ganz ungezwungen was Neues“, waren 11 Auszubildende verschiedener Handwerksunternehmen bei der Sparkasse zu Gast. Mit dabei waren angehende Groß- und Außenhandelskaufmännern/-frauen, Malermeister/-innen bis hin zu Bauzeichnern/-innen. In entspannter Atmosphäre nahmen die Sparkassen-Personalmanager Kai Wilhelm und Vanessa Eichholz ihre Gäste zu einem interaktiven und teilnehmerorientierten Workshop rund um alle Fragen zu Finanzen in Empfang. Auch Jean-Marie Manzke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen, war bei diesem Kick-Off dabei und freute sich über die Möglichkeiten für „seine“ Auszubildenden, Einblicke und Antworten in und auf Geldfragen zu bekommen.

Von jungen Trainees der Sparkasse lernten die Azubis verschiede Bezahlmöglichkeiten, wie paydirekt und PayPal kennen und Hinweise zum sinnvollen Umgang mit dem eigenen Geld kennen: Was genau ist eigentlich eine Girocard und was kann eine Kreditkarte? Was bietet das Girokonto? Und betrifft mich Altersvorsorge schon?

Auch Themen, wie Wertpapiere, Börse und Konjunktur wurden einfach verständlich den Auszubildenden nahe gebracht . Einfach und verständlich wurden diese komplexeren Finanzthemen bei einem Planspiel, das zum Inhalt hatte, eine imaginäre „Burgerbude“ zu gründen, von der jeder Azubi Aktien kaufen konnte. Von der kleinen Burgerbude ging der Blick anschließend auf den gesamten Globus, auf dem unterschiedlichste Faktoren die Entwicklungen an der Börse beeinflussen. Dieses spannende Thema stieß bei den Azubis auf sehr großes Interesse.

Anschließend gingen die Azubis auf das Abenteuer „Service erleben“. Dazu begaben sich die Auszubildenden in Zweiergruppen in die Innenstadt und ließen sich u. a. in einem Buchladen beraten oder fragten in einer Drogerie nach einem Produkt. Gemeinsam wurde im Anschluss reflektiert, was an dem erlebten Service positiv oder eher negativ empfunden wurde. Unter der Frage „Was erwarten meine Kunden von MIR?“ wurde ein Transfer zum Serviceverhalten im eigenen Betrieb gezogen. Darin sahen die jungen Auszubildenden einen großen Mehrwert für ihre eigene Praxisarbeit.

Resümierend hat den Azubis der geringe Altersunterschied zwischen ihnen und den Sparkassen-Trainees besonders gut gefallen, wodurch eine Begegnung auf Augenhöhe entstehen konnte.


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