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Assistierte Ausbildung (AsA) – ein sehr überzeugendes Konzept

Viele Betriebe kennen das: Ein Ausbildungsplatz ist frei, doch die Bewerber können nicht zu 100% überzeugen. Was tun? Einerseits wird ein Auszubildender gebraucht, andererseits ist es ein Risiko einen „Wackelkandidaten“ einzustellen.

Für diese Fälle gibt es eine sehr überzeugende Lösung, die mir am 30.06.2015 vorgestellt wurde. Die Agentur für Arbeit Mainz bietet für ihren Agenturbezirk ab dem 01.09.2015 die „Assistierte Ausbildung (AsA)“ an.

 

AsA – Worum geht es?

Die Agentur für Arbeit bietet zusammen mit ihrem Umsetzungspartner „Geniefabrik“ Betrieben und Auszubildenden eine Hilfestellung während der Ausbildungsdauer. Sobald der Betrieb oder die Schule in irgendeiner Phase bemerken, dass der Auszubildende Gefahr läuft, die Ausbildung nicht zu schaffen, kann bei der Agentur für Arbeit die Teilnahme an der AsA beantragt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, warum die Ausbildung in Gefahr ist. Beispielsweise kann es ein Lerndefizit geben, Probleme mit der Zuverlässigkeit, im Umfeld, der Familie oder der betrieblichen Situation. Bei der AsA werden die Gründe individuell erörtert, Ursachen ermittelt und mit auf die Situation angemessenen Maßnahmen reagiert.

Die Azubis nehmen nach Feierabend an zwei Terminen pro Woche an der AsA teil und werden fachgerecht durch drei Mitarbeiter betreut. Das heißt, jeder Jugendliche hat drei Ansprechpartner, die für ihn da sind: eine Lehrkraft, ein Soziologe und ein Ausbildungsbegleiter.

Das Ziel ist klar: Die Betriebe haben ein kleineres Risiko für Ausbildungsabbrüche, die Jugendlichen haben eine starke Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Defizite und am Ende profitieren alle Seiten von einer erfolgreichen Ausbildung!

Jetzt teilnehmen

Meine Empfehlung: Wenn Sie einen „Wackelkandidaten“ haben, dann nehmen Sie an der AsA teil! Sprechen Sie die Argentur für Arbeit in Mainz an. Derzeit ist die Maßnahme auf 76 Plätze begrenzt! Falls das Modell erfolgreich ist, wird die Maßnahme erweitert.


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